E-FUELS – DIE KLIMANEUTRALEN KRAFTSTOFFE DER ZUKUNFT


E-FUELS, UNSERE NACHHALTIGE ZUKUNFT


Der globale Energiebedarf und die Nachfrage nach Mobilität steigen. Gleichzeitig steigt die Angst vor der zunehmenden Erderwärmung. Die LOTHER GRUPPE unterstützt die Forschung an alternativen Kraftstoffen, um weiterhin attraktiv für die Zukunft aufgestellt zu sein.

Gerade im jetzigen Zeitalter und in unserem aktuellen Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz zeigt sich deutlich, dass Alternativen für fossile Kraftstoffe unverzichtbar sind. Ein mögliches Modell stellt die Elektromobilität dar. Doch gerade für weitläufige Strecken im Straßenverkehr ist diese Technik noch nicht so weit fortgeschritten, dass sie die gleichen Annehmlichkeiten wie hohe Reichweite und einfaches Tanken aufbringen kann. Ein weiterer Aspekt ist die unzureichende Stromversorgung beim gleichzeitigen Aufladen aller Elektrofahrzeuge in Folge des Berufsverkehrs.

Aktuelle Projekte

Hier finden Sie die aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um e-Fuels, an denen wir als LOTHER GRUPPE beteiligt sind.

Wir sind stolz darauf, mit unseren Projekten einen Beitrag für die Zukunft nicht nur Europas, sondern der ganzen Welt zu leisten.

Alle unsere Projekte sind auf langfristige Effekte und Nachhaltigkeit ausgerichtet und tragen dazu bei, die Mobilität klimafreundlicher zu gestalten und synthetische Kraftstoffe nicht nur CO2-neutral herzustellen, sondern auch klimaneutral zu lagern.

HAMBURG BLUE HUB

Im Rahmen des „Hamburg Blue Hub“ kooperieren die LOTHER GRUPPE, die Evos Hamburg GmbH und die eFuel GmbH. Ab 2026 sollen auf dem Betriebsgelände der Evos Hamburg GmbH, e-Methanol, e-Fuels, HVO, e-Diesel und Wasserstoff sowie seine Derivate klimafreundlich zu lagern und somit dabei zu helfen, Hamburg als zentrales Verteilungszentrum in Europa aufzubauen.

Darüber hinaus will die LOTHER GRUPPE die erste CO₂-neutrale sowie technologieoffene Tankstelle betreiben. Die Tankstelle würde voraussichtlich HVO, e-GTL, e-Fuel Diesel, e-Fuel 95 und 98 Oktan, Wasserstoff und e-Methanol sowie grünen Strom aus eigener Produktion anbieten.

DeCarTrans

Im Januar 2023 startete endlich das Verbundprojekt „Demonstrating a Circular Carbon Economy in Transport Along the Value Chain“ (DeCarTrans). Im Verbundprojekt sind neben der LOTHER GRUPPE die Unternehmen Chemieanlagenbau Chemnitz, FEV Europe GmbH, Forschungszentrum Jülich GmbH, Shell Global Solutions (Deutschland) GmbH, Bergakademie-Freiberg, Coryton Advanced Fuels Deutschland GmbH beteiligt.

Im Projekt soll die kontinuierliche Herstellung synthetischen Benzins in einer Demonstrationsanlage im industriellen Maßstab von bis zu 380.000 Liter Gesamtproduktionsmenge untersucht werden. Die wesentlichen Ziele des Verbundvorhabens sind die Verbesserung des Prozesswirkungsgrades (z. B. durch Wärmerückintegration) und eine Erhöhung der Produktqualität, um die Emission von Schadstoffen während der Verbrennung zu minimieren. Darüber hinaus bewertet das Konsortium mögliche Vertriebs- und Markteinführungsszenarien sowie die zugehörigen gesetzlichen Rahmenbedingungen (u. a. RED II).

»Das Projekt DeCarTrans wird im Rahmen des Gesamtkonzepts erneuerbare Kraftstoffe durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Förderrichtlinie für die Entwicklung regenerativer Kraftstoffe wird von der NOW GmbH koordiniert und durch die Projektträger VDINDE Innovation + Technik GmbH sowie die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. umgesetzt.«

E-Fuels als universelle Lösung im Klimaenergiemix

Eine Lösung für die oben genannten Probleme bieten die synthetischen Flüssigkraftstoffe, zu denen insbesondere die sogenannten E-Fuels dazugehören. Der kohlenstoffdioxidneutrale Kraftstoff kann sowohl die Eigenschaft von Diesel als auch Benzin sowie Kerosin annehmen.

Klimafreundliche Herstellung aus erneuerbarer Energie

Eine Herstellung erfolgt mit entsalzenem Meerwassers, welches mittels Elektrolyse durch erneuerbare Energien wie Photovoltaik-, Wind- und Wasserenergie gespalten wird. Der daraus resultierende Wasserstoff wird mit dem aus der Umweltluft gefilterten Kohlenstoffdioxid durch das Fischer-Tropsch-Verfahren oder durch die CO₂-Hydrierung zu Methan angereichert. Die elektrische Energie ist durch die Power-to-Liquid-Pfade im so entstandenen Flüssigkraftstoff gespeichert.

Zwar ist die Herstellung in Deutschland durch die hohen Stromkosten noch erschwert, jedoch gibt es dafür bereits Optimierungsmöglichkeiten. Geplant ist es, E-Fuels nicht hier in Deutschland, sondern in energiereichen Gegenden zu produziert. Gerade die sonnenreichen Regionen Afrikas und die lateinamerikanischen Gebiete mit stetig laufenden Windbändern sind durch den im Überfluss vorhandenen grünen Strom als Produktionsstätte optimal. Durch den flüssigen Aggregatzustand kann der entstandene Treibstoff wie gewohnt mit dem Tankschiff zum gewünschten Zielort verschifft werden.

E-Fuels für die Zukunft | NORDOEL
UNITI | E-Fuels - die Lösung für den klimaneutralen Verkehr von morgen

Weitere Vorteile von e-Fuels

Tankstellen

Nutzung bestehender Infrastruktur

Es hat sich bereits bewiesen, dass weder Tankstellen, Transportwege sowie Logistik und jegliche Motoren angepasst werden müssen. Der synthetische Kraftstoff kann einfach in die bereits vorhandenen Tanklager und Triebwerke gefüllt und zusätzlich in der Übergangsphase mit den fossilen Treibstoffen vermischt werden.

klima

Zusätzliche klimaschonendere Vorteile:

Der Stickstoff- und Feinstaubausstoß, wie wir sie vom aktuellen Verbrenner kennen, werden durch E-Fuels deutlich reduziert. Doch das ist nicht alles. Im Gegensatz zur E-Mobilitiät entsteht nicht das Problem der Entsorgungs- und Recyclingprobleme.

Sofort

Sofortige Maßnahmen gegen den Klimawandel

Der Einsatz von synthetischen Kraftstoff würde es dem Normalverbraucher ermöglichen sofort etwas gegen den Klimawandel auszurichten. Würde man hingegen auf die Umwandlung des weltweiten Fuhrparks hin zu E-Mobilität setzen, so würde dieser Prozess deutlich zu lange dauern.

Entwicklungs
ländern

E-Fuels in Entwicklungsländern mit niedrigen Umweltstandards

Ebenfalls von Vorteil ist die mögliche Anwendung von E-Fuels in struktur- und wirtschaftsschwachen Ländern, die nicht das Budget zur Verfügung haben, um sämtliche Infrastruktur auf Elektromobilität auszurichten. Mit dem synthetischen Kraftstoff können auch diese Länder zum Klimaschutz beitragen.

Unser Engagement als Lother Gruppe

Damit alle von dieser nachhaltigen Lösung profitieren können, setzen wir uns als LOTHER GRUPPE und gleichzeitig auch als Mitglied der E-Fuels-Alliance dafür ein, dass E-Fuels entsprechend gefördert werden. Wir sehen hier eine Lösung, um den voranschreitenden Klimawandel sowie die Erderwärmung aufzuhalten. Aus diesem Grund brauchen wir eine Politik, die sich für mehr Technologieoffenheit einsetzt.

E-Fuels-for-Future

Das aktuelle Engagement der Lother Gruppe umfasst unter anderem die aktive Teilnahme E-Fuels-for-Future-Kampagne der UNITI an allen Tankstellen der LOTHER GRUPPE. Damit möchten wir die breite Bevölkerung auf dieses innovative und gleichzeitig saubere Produkt aufmerksam machen. Detaillierte Informationen über das besagte Projekt der UNITI finden Sie hier:

Unser Brückenprodukt GTL bereits verfügbar und im Einsatz

Die LOTHER GRUPPE vertreibt über Ihre Tochtergesellschaft NORDOEL bereits das Brückenprodukt GTL (Gas-to-Liquid) an Flughäfen, Häfen, Entsorgungsunternehmen, Bauern, Golfplätzen, Städtereinigungen, Gestüten u.v.m. und trägt somit maßgeblich zum Klimaschutz bei.

Im Konkreten Fall heißt der Einsatz vom Brückenprodukt GTL eine Reduzierung der NOX, NO, NO2, CO2, HX, sowie Ruß-Werte sowie teilweise CO-Werte. Ein weiter Vorteil des Einsatzes von GTL ist die Senkung der Motorenlautstärke um 5 bis 10 dB.

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